Sonntag, 6. März 2016

Hallo ihr Lieben,

endlich geschafft! Ich habe diese Woche meine Bachelorarbeit abgegeben und präsentiert. Und weil mein Thema das Frauenbild in der Werbung war, habe ich sehr viel Material zu diesem Thema gesammelt. Da aber nicht alles, was mich persönlich interessiert hat in meiner Arbeit Platz finden konnte, habe ich beschlossen, aus meinem übrigen Material 1-2 Blogposts zu schreiben.

Das Thema Feminismus liegt mir ja sehr am Herzen und ich bin immer wieder verwundert, wie viele Menschen es einfach nicht verstehen. Komischerweise sind es oft gerade Frauen, die zum Thema Gleichberechtigung ihre Aussagen mit „Ich bin zwar keine Feministin, ABER…“ beginnen. Vielen fällt es wohl schwer, den Begriff richtig einzuordnen. Feminismus ist nichts anderes als der Glaube, dass die Geschlechter gleiche politische, wirtschaftliche und soziale Rechte und Möglichkeiten genießen sollten. Es heißt FEMInismus und nicht EQUALismus, weil Frauen grundsätzlich in der schwächeren Position sind und der Augenmerk daher besonders darauf liegt, dies zu verbessern. Feminismus hat also nichts damit zu tun, dass eine Frau keine Familie haben oder sich nicht weiblich kleiden darf. Im Gegenteil. Jeder soll die Freiheit haben, über diese Dinge selbst zu bestimmen.  Nun aber zum Thema des Frauenbildes in der Werbung.

Die Medienwirkungsforschung beschäftigt sich mit dem Einfluss der Medien auf unsere Gefühlswelt und Denkweise. Über Filme und Musik können Stimmungen ausgelöst werden, man kann beim Zuschauer bewusst Spannung erzeugen oder eine Identifikation mit einer Figur hervorrufen. Auch wenn es um Meinungsbildung geht, haben Medien eine wichtige Rolle. Unsere Einstellungen werden aus einer Kombination von persönlichen Erfahrungen und interpersonal vermittelten Erfahrungen gebildet. Die Massenmedien als Informationsquelle tragen entscheidend zur Meinungsbildung bei und geben uns oft einen ersten Eindruck zu einem Thema. Journalistische Berichterstattung , wie Tageszeitungen oder Nachrichten gilt für viele Menschen als vertrauenswürdige  Informationsquelle. Und das obwohl ihnen bewusst ist, dass Medien die Realität nicht vollständig abbilden.

Quelle: http://www.onpath.com/wp-content/uploads/2014/08/Soap-Ad-2004.jpg

Da die Medien für uns Menschen eine unglaublich wichtige Informations- und Unterhaltungsquelle darstellen, sind die darin vermittelten Botschaften von hoher Bedeutung. Die Menschen identifizieren Werbung zwar als überzogen und unecht, werden aber dennoch zahlreichen Studien zufolge davon beeinflusst. Gerade zu einer Zeit, in der wir fast ständig einen Bildschirm betrachten, werden unsere Werte von medialen Inhalten geformt. Denn unser Gehirn ist daran gewohnt, „reale“ Information zu verarbeiten. Gerade deswegen ist es so wichtig, die Botschaften, die uns darin vermittelt werden zu hinterfragen. Wie Karen Dill in ihrem Buch über den Einfluss der Medien auf die Realität schreibt: „Since media consumption, as discussed earlier, is the main waking activity of the human race right now, I think it´s safe to say that most of our stories about race and gender come from the media.“

Es war ein weiter Weg, bis sich Frauen aus systematischer, gesellschaftlicher Unterdrückung befreien konnten und er ist noch nicht zu Ende. Werbung nutzt in vielerlei Hinsicht die Unsicherheiten der Menschen und dabei sind Frauen die perfekte Zielgruppe, da sie sich oft sowohl körperlich als auch psychisch für ungenügend halten. Diese Schwächen nutzen viele Firmen, um Produkte, wie straffende Körperlotion, Lingerie oder Diätprodukte zu verkaufen. Die Diskussion über Schönheitsideale in den Medien ist keine neue und dennoch werden nach wie vor beinahe ausschließlich retuschierte, perfekte Menschen gezeigt, um dem Kunden das Gefühl zu geben, auch er könne so sein, wenn er nur dieses eine Produkt kauft.

Quelle:  http://syntaxblog.at/wp-content/uploads/2015/12/lecker-hamburger-gbtjt46wg4-20.jpg

Als kontrollierende Instanz gibt es in Deutschland einen Werberat. Dessen Geschäftsführerin Julia Busse bezieht in einem Interview mit  der Deutschen Presse-Agentur folgend Stellung: "Werbung möchte ja Verbraucher ansprechen, möchte Sympathie bei den Umworbenen erreichen, damit die Produkte gekauft werden. Und das kann nicht gelingen, wenn die Konsumentinnen und Konsumenten verprellt, herabgewürdigt oder beleidigt werden."

Inzwischen wird zumindest teilweise auch in den Medien mehr Wert auf eine diversere Darstellung von Menschen gelegt. Dazu gehören verschiedene Geschlechter, ethnische Gruppen, sexuelle Orientierungen und Altersgruppen. Ob Schauspieler die Oscars boykottieren, weil sie zu "weiß" sind oder Werbekampagnen, wie „Like A Girl“ bewusst auf Geschlechterklischees hinweisen, diesen Themen wird immer mehr Gehör verschafft.

Mittwoch, 17. Februar 2016


Hallo ihr Lieben,

München ist wirklich eine tolle Stadt. Meiner Meinung nach - wie könnte es als Münchner Kind anders sein - sogar die schönste Stadt Deutschlands. Obwohl ich nach meinem Abschluss gerne ins Ausland gehen will und London über alles liebe, hat die bayerische Hauptstadt doch einige wunderschöne Seiten, über die diese Woche schreiben wollte.




Das Oktoberfest, oder die „Wiesn“ wie sie uns Münchnern bekannt ist, macht die Stadt natürlich weltweit berühmt. Und ja, das Klischee, dass wir uns alle betrunken und in Tracht in den Armen liegen und zu „Ein Prosit“ schunkeln, stimmt wirklich. Aber ich glaube, dass viele Touristen gar nicht wissen, dass es um viel mehr geht, als um den Alkohol. Vielleicht liegt es zwar am Oktoberfestbier, aber die schönsten Erlebnisse haben wir doch immer im Bierzelt, wenn wir idealerweise einen Tisch direkt bei der Band bekommen haben und auf den Bänken tanzen, bis sie fast zusammenbrechen. Danach gibt´s noch was zu essen, damit das Bier schön aufgesaugt wird und wenn uns dann noch nicht übel ist, fahren wir obendrein eine Runde Top Spin. Als Münchner ist es eines der romantischten Dinge der Welt, über die Wiesn zu schlendern, wenn langsam alle Zelte schließen und der normale Tourist schon längst irgendwo auf der Kotzwiese liegt, wenn die Lichter der Fahrgeschäfte sich vom Nachthimmel abheben und die letzten Pommes verkauft werden. Ich habe es in den letzten 10 Jahren nicht einmal zu einer After-Wiesn-Party geschafft. Und ich glaube, dass ist auch besser so.

Aber was macht man in den restlichen 50 Wochen des Jahres? Das kommt immer darauf an. München im Sommer hat jedenfalls mehr zu bieten, als den englischen Garten, der meistens voller in die Jahre gekommener FKK-ler, Drogendealer und traumatisierter Studenten ist. Ob auf dem TU-Dach, in einem Café in Schwabing oder an einem schattigen Biergartentisch außerhalb der Innenstadt: wir wissen, wie man die Sonnenstrahlen genießt. Klar, manchmal zieht es den Münchner auch an den Starnberger See, der übrigens auch ohne viel Geld Spaß machen kann. Besonders dann, wenn man unter der Woche dort ist, wenn weder schreiende Kinder, noch überbezahlte Businessmänner die gute Laune zerstören. Wer einen Garten oder eine Terrasse hat, ist sowieso der glücklichste Mensch der Welt. Letztes Jahr lagen wir bei knapp 40 Grad in der Sonne auf dem Balkon und haben nur die Augen geöffnet, um uns ab und zu ein kaltes Glas Wasser über die Beine zu kippen oder noch mehr Melone aufzuschneiden. Da soll noch einer sagen, die Deutschen wüssten nicht, wie man das Leben genießt! ;)

Aber auch in der kalten Jahreszeit hat man hier mehr als genug zu tun: wer pappigen Glühwein und Menschenmassen hasst, sollte in den Woche vor Weihnachten lieber nicht in die Innenstadt gehen. Für alle anderen gibt es den Med-Stand am Tollwood, den Pink Christmas im Glockenbachviertel und gebrannte Mandeln am Sendlinger Tor. Der Weihnachtsmarkt direkt am Marienplatz ist allerdings sogar uns Münchnern zu viel. Was wir nach den Feiertagen machen? Schlittschuhlaufen im Ostpark zu Beispiel, oder Ski/Snowboard ins Auto packen und in die Berge fahren. Außerdem gibt es um diese Zeit immer die besten Musicals und Theaterstücke und die Konzerthallen erwachen wieder aus dem Winterschlaf.
Eine Bartour rund um die Fraunhoferstraße ist zu jeder Jahreszeit angemessen, genauso wie ein Sonntagsessen in der bayerischen Wirtschaft um die Ecke. Der ideale Münchner Tag startet mit Espresso und Panini im „Centrale“, dem italienischten Café der ganzen Stadt. Den besten Wein gibt´s abends in der „Schnellen Liebe“ und wer nur mal kurz die wichtigsten Läden abklappern will, ohne stundenlang nach einem Parkplatz zu suchen, fährt ins „Pep“. Kunst schaut sich ein Münchner in den Fünf Höfen an und schlaue Studenten wissen, dass sie oft günstige Last-Minute Karten für die Staatsoper abstauben können. Im Sommer gibt es an jeder Ecke Eis, aber das beste ist das im „Balla Beni“. Wer hingegen gerne Schweinebraten-Eis probieren will, kann natürlich auch zum „verrückten Eismacher“ gehen. Die besten Mojitos der Stadt gibt es im „Tijuana“, wo man sogar im Winter gemütlich draußen sitzen kann. Sonstige Drinks sind im „Coktailhouse“ zu finden, wo sich auch toll die Fußball WM verfolgen lässt. Gefeiert wird danach auf der Leopoldstraße!

Übrigens: wenn man im „Couch Club“ Wein bestellt, wird meiner Erfahrung nach SEHR großzügig eingeschenkt. Außerdem gibt es dort „Monkey 47“ Gin. Irgendwo hinter dem Gärtnerplatz existiert zudem eine Bar, deren Namen ich bisher nicht herausfinden konnte und die ich immer nur dann finden kann, wenn ich einiges getrunken habe. Langsam glaube ich, sie ist wie bei Harry Potter mit irgendwelchen Zaubern versteckt worden und offenbart sich nur den biersuchenden Bargängern, die zur richtigen Zeit auf die stoßen. Sozusagen ein feuchtfröhlicher Raum der Wünsche.

Mein Lieblingsort in München ist wahrscheinlich der Hofgarten, weil man einerseits nur einen Katzensprung von der Innenstadt entfernt ist, aber gleichzeitig auch überraschend viel Ruhe hat. Die zwar nicht günstigsten, aber dafür schönsten Törtchen gibt es nur wenige Minuten entfernt im „Maelu“ - dort kaufe ich meistens die Geburtstagsleckereien für meine Freunde. Alles in allem muss ich sagen: auch wenn ich immer wieder über die schlechten Autofahrer, die arroganten Porschefahrer und den Föhn schimpfe, ist „Minga“ eben doch ein ziemlich schönes Plätze.

Samstag, 13. Februar 2016


Hallo ihr Lieben,

ja, es ist wieder diese Zeit des Jahres, wo ich krank auf der Couch liege, Tee trinke und Serien anschaue. In letzter Zeit habe ich eine meiner Lieblingsserien aus meiner Teenager-Zeit „O.C. California“ wiederentdeckt. Und da ich alle vier Staffeln auf DVD habe, ist wohl klar, dass ich gut beschäftigt bin. Die Mode der 2000-er ist wirklich nicht zu übertreffen.




Leider schreibt sich währenddessen meine Bachelorarbeit nicht von selbst weiter. Spätestens morgen muss ich mich also wieder hinter die Tastatur begeben und an den letzten Kapiteln arbeiten. Bis zur Abgabe sind es nur noch etwa 3 Wochen, es wird also Zeit. Ich glaube bei allen meinen bisherigen Abgaben, Artikeln, Facharbeiten und was man sonst so schreibt, habe ich mich noch nie so sehr auf den Moment gefreut, in dem alles vorbei ist. Vielleicht auch deswegen, weil ich dann erst einmal mit der Uni fertig sein werde. Einerseits ist das natürlich ein Grund zum feiern, andererseits wird es aber trotzdem ein bisschen stressig. Ich bin schon dabei Bewerbungen rund um den Globus zu schicken und Urlaube zu planen, aber bis alles wirklich organisiert ist, dauert es wohl noch ein bisschen. Abgesehen davon habe ich letzte Woche endlich meine (inzwischen wirklich langen) Haare abschneiden und in einen Bob verwandeln lassen. Es wurde wirklich höchste Zeit! Die meisten Menschen oder zumindest Frauen scheinen sich ja mit einer langen Haarpracht wohlzufühlen, aber mir wird irgendwann immer langweilig und ich will wieder zurück zu einer kurzen Mähne. Ich finde, das hat fast etwas therapeutisches – also neuer Lebensabschnitt, neue Frisur. Als ich mit der Schule fertig war, ließ ich mir erst einmal einen asymmetrischen Kurzhaarschnitt verpassen.
Was gibt es sonst noch neues? Ich habe ein wirklich gutes Buch von Gillian Flynn (der Autorin von „Gone Girl“) gelesen. „Sharp Objects“ ist zwar etwas verstörend, aber dadurch auch irgendwie genau mein Ding. Wenn meine Bachelorarbeit abgegeben ist, warten zuhause schon knapp fünf weitere Bücher auf mich. Ansonsten ist es gerade wieder soweit, dass die meisten meiner Freunde/Familie Geburtstag feiern. Das heißt, es wird Zeit, Geschenke zu besorgen! Ich fürchte bei der ganzen Hektik werden Amazon und Asos dieses Mal sehr nützliche Helfer werden. In diesem Sinne mache ich mir jetzt eine neue Tasse Tee und schalte den DVD Player wieder ein.  Okay, mein Vater hat mir gerade Ferrero Rocher mitgebracht. Schon fühl ich mich besser.

Mittwoch, 27. Januar 2016


Hallo ihr Lieben,

das neue Jahr wollte ich diesmal ein bisschen anders beginnen und über etwas schreiben, das nichts mit Mode, Beauty oder Reisen zu tun hat. Ich habe das Glück, absolut tolle Menschen um mich herum zu haben, auf die ich zählen kann, wenn es drauf ankommt und war schon immer der Meinung, dass richtig gute Freunde zur Familie zählen. Deswegen habe ich hier eine Zusammenfassung all der Dinge gemacht, die zeigen, dass man wirklich unschlagbare Freunde hat:

- du würdest zu jeder Tages- und Nachtzeit zu ihnen fahren, wenn sie in einer Krise  (völlig egal, was das sein mag) stecken. Denn sie würden, ohne mit der Wimper zu zucken, dasselbe machen.

- wenn du wirklich, wirklich betrunken bist, sorgen sie dafür, dass du gut und in einem Stück nachhause kommst. Davor haben sie dir nämlich Shots ausgegeben und dich erst in diesem Zustand gebracht.

- Geld und Freundschaft verstehen sich ja bekanntlich nicht. Aber wenn dir jemand 2,50  für eine Flasche Cola zurückgeben will, fängst du an zu lachen oder verdrehst nur noch die Augen und erklärst deinem Freund, wohin er sich die paar Euro stecken kann. Bei den besten Freunden gehören alle Beträge unter 10 Euro in diese Kategorie. Dann zahlt der andere eben nächstes Mal die Kinokarten. Am Ende gleich sich das sowieso alles irgendwie aus.

- du findest in der Wohnung deiner Freunde immer wieder zufällig deine Sachen (DVDs, Bücher, Kleidung) und erinnerst dich plötzlich, dass du sie ihnen vor etwa 5 Jahren mal "geliehen" hast. Bei dir befinden sich im Gegenzug zahllose Dinge, die eigentlich ihnen gehört haben. Irgendwann gehen solche Gegenstände aber einfach in den Besitz der anderen Person über.

- aus diesem Grund ist es toll, Freunde mit der gleichen Kleidergröße zu haben. Wenn du ihnen deine Sachen gibst, "bleiben sie in der Familie" und bei gemeinsamen Urlauben hat man doppelt so viel Kleidung zur Auswahl.

- wenn du endlich die Prüfung hinter dich gebracht hast, vor der du seit Wochen Angst hast, haben sich deine Freunde schon den Abend frei gehalten, um das gebührend mit dir zu feiern. Während der Lernphase fragen sie dich ab und helfen dir, den Verstand zu bewahren.

- bei Herzschmerz, Stress und allgemeinen Lebenskrisen stehen sie mit Alkohol, Schokolade und Rat an deiner Seite. Meine beste Freundin bringt auch gerne mal ein komplettes Abendessen, Pringles, After Eight, eine zwei Liter Flasche Cola und Wein mit.

- ihr sagt gleichzeitig dieselben Wörter und Sätze. So, dass es manchmal wirklich gruselig ist.

- wenn jemand etwas gegen deine Freunde sagt, ist das wie eine Kriegserklärung.

- Leute verwechseln eure Namen, weil ihr euch so ähnlich seid. Nicht unbedingt äußerlich, aber ihr redet und gestikuliert gleich.

- hin und wieder hält man euch für ein Paar

- wenn du völlig selbstverständig in ihre Pommes greifst, verdrehen sie höchstens noch eine Sekunde die Augen.

- ihr habt betrunkene, lange, tiefgründige Gespräche und kommt dabei ständig zu - eurer Meinung nach - intelligenten und tollen Ideen. Ganz im Style von Ted und Barney: „Wir kaufen eine Bar!“

- wenn ihr nur zuhause bleibt, ist es praktisch Gesetz, dass niemand sich großartig zurecht macht. Wenn du in Jogginghose und Pulli vor ihrer Tür stehst, öffnen sie die Tür wahrscheinlich im Pyjama.


Es gibt natürlich noch viel, viel mehr zu diesem Thema zu sagen. Aber im Grunde gilt: ein Freund ist jemand, der immer da ist, wenn es darauf ankommt. Und nur mal so an meine Freunde, die das hier vielleicht lesen: alleine, dass ihr euch mein Geschwafel anhört, macht euch noch 100 mal toller und ich bin wirklich froh, dass ihr mir hässliche Snapchats von euch schickt, wenn ihr mich aufmuntern wollt, wisst, welchen Gin ich am liebsten trinke und wir miteinander genauso seltsam und verrückt sein können, wie wir es sind. Ihr seid die Besten! Okay, und jetzt reicht´s mit der Schnulzerei. ;)

Mittwoch, 13. Januar 2016



Hallo ihr Lieben,

mein Leben findet im Moment irgendwo zwischen Kaffeetassen, Büchern und Worddokumenten statt: ich stecke gerade Hals über Kopf in meiner Bachelorarbeit.
Den Titel kann sich sowieso kein Mensch merken, daher die Kurzfassung: mein Thema ist das Frauenbild in der Werbung und die Frage, ob sich dabei in den letzten Jahren eine Entwicklung erkennen lässt. Das Thema liegt mit sehr am Herzen, da ich als Feministin sehr darauf achte, wie Frauen in den Medien dargestellt werden. Gerade weil ich durch mein Studium aber weiß, wie Werbestrategien oft funktionieren, ist es genau das richtige Thema für mich. In der Werbebranche zu arbeiten ist wahnsinnig spannend und viele Dinge laufen völlig anders, als man auf den ersten Blick denken würde. Mir ist aber wichtig, dass bei erfolgreichem Marketing noch gewisse Werte beibehalten werden und die Generalisierung und Abwertung von Menschen, egal welchen Geschlechts/Gesellschaftsschicht/Rasse/Sexualität sollte nicht dazu gehören. Viele Leute sehen Marketingbosse als skrupellose, gewinnorientierte Bösewichte an und diesem Bild möchte ich definitiv nicht recht geben. Darum also das Thema. ;)

Das schwierige ist für mich immer die Überwindung, tatsächlich produktiv zu sein. Das klingt vielleicht banal, aber wenn man einmal angefangen hat zu schreiben, geht es meistens (bei mir jedenfalls) auch gut voran. Das Problem ist der erste Schritt. Bevor man anfangen kann, muss man natürlich erst mal Kaffee machen. Keine Frage. Aber vielleicht wäre auch eine Flasche Wasser neben dem Laptop keine schlechte Idee? Ups, wo ist eigentlich das Ladekabel? Mit 10% Batterie braucht man schließlich gar nicht erst loszulegen. Okay, alles da. Kaum sitzt man vor dem Word Dokument, fällt einem ein: „Ach, meine Emails wollte ich noch checken!“ und irgendwann kommt man vom 100sten ins 1000ste und fragt sich, wozu man eigentlich gerade Dokumentationen über die Tiefsee auf YouTube ansieht, wenn man doch eigentlich schon seit einer knappen Stunde arbeiten wollte. Das, ihr Lieben, nennt man „Procrastination“. Und ich kenne kaum einen Menschen, der nicht darunter leidet.

Aber es gibt eine Lösung. Oder, naja, mehrere Lösungen. Zunächst der Tipp, der mir selbst am meisten hilft: eine feste Zeit einplanen, zu der man anfängt. Also zum Beispiel 14:00 Uhr. Nicht 5 nach, nicht 3 nach. Punkt 14:00. Wenn man das eine Weile durchzieht, wird das Gehirn darauf trainiert, sich ab diesem Zeitpunkt auf Produktivität einzustellen. Auch das Minimieren von Ablenkungen hilft mir sehr. Und dazu gehört vor allem – ja, das meine ich ernst – das Handy wegzulegen. Oder auszumachen. Oder einfach auf stumm zu schalten. Es darf die Konzentration jedenfalls nicht stören. Ich logge mich oft auch vorher aus allen Social Media Seiten aus, damit ich nicht in Versuchung gerate, auf meiner Suche nach dem Cola Light Werbespot von 2005 „nur mal kurz“ auf ein neues Video zu klicken. 

Je nach Art der Arbeit hilft mir außerdem Hintergrundmusik. Besonders zum Lernen. Schreiben funktioniert bei mir am besten bei Stille oder ruhiger Musik, vielleicht ein bisschen Regengeräusche (die gibt es bei YouTube in 10-stündiger Dauerschleife. Ja, so etwas weiß ich...). Und vor allem sollte man sich nicht zu viel vornehmen. Unrealistische Ziele sorgen nur dafür, dass man auf sich selbst wütend ist und die Motivation sinkt. Also lieber „nur“ 500 Wörter einplanen, wenn an dem Tag viel los ist, anstatt bis nachts um 2 noch zu versuchen, auf die 1000 zu kommen. Apropos nachts um 2. Jeder hat andere produktive Zeiten. Morgens bin ich zum Beispiel zu nichts zu gebrauchen, aber wenn man mir abends um 10 noch Zeit gibt, kann das manchmal kreative Wunder wirken. Um so etwas heraufzufinden hilft nur: Selbsttest. Und irgendwann steht dann die Deadline, wie ein einschüchternder Riese vor einem und hilft, irgendwann auch mal wirklich fertig zu werden. Bis dahin dauert es allerdings bei mir noch ein paar Wochen...

Mittwoch, 30. Dezember 2015



Hallo ihr Lieben,

das Jahr ist fast zu Ende und die meisten Leute fangen schon wieder mit guten Vorsätzen für 2016 an. Ich habe ja letztes Jahr schon ein bisschen meine Meinung zu diesem Thema gesagt und habe vor kurzem auch einen sehr guten Artikel dazu gelesen. Darin ging es um die Idee statt Vorsätzen (die man am Ende doch nicht einhält) auf das zurück zu blicken, was man schon erreicht hat. Dazu habe ich hier ein bisschen philosophiert.
Da ich mich (nicht nur im Rahmen meines Studiums und meiner Arbeit) sehr für Social Media interessiere, habe ich natürlich wie immer die Trends und Ereignisse in diesem Bereich verfolgt. Hier also ein kleiner Rückblick auf die größten Social Media Momente im Jahr 2015: 


 

Dieses verdammte Kleid. Fast alle meine Freunde haben es in weiß/gold gesehen, während ich immer nur blau/schwarz erkennen konnte. Einmal haben sich die Farben vor meinen Augen geändert! Wirklich! Innerhalb weniger Stunden haben mir gefühlte 100 Menschen dieses Bild geschickt und auch alle Social Media Plattformen waren voll davon. Jeder diskutierte mehrere Tage über dieses Kleid, Freundschaften wurden zerstört, Streitigkeiten auf Twitter entstanden und am schlimmsten waren die Nachzügler auf Facebook, die das Bild erst zwei Monate später teilten. Es kursieren online verschiedene Gründe dafür, dass manche Leute andere Farben sehen, aber Fakt ist: das Kleid ist blau und schwarz. Okay reden wir nicht mehr drüber...



Taylor Swift prägte 2015 definitiv den Begriff "Squad", nicht zuletzt mit ihrem Musikvideo zu „Bad Blood“ und ihren gemeinsamen Auftritten mit besagtem Squad. Dazu wurde 2015 der charmante Ausdruck „Netflix&Chill“ erfunden, sowie das Kosewort „Bae“ und das, was wir alle unbedingt erreichen wollen: „Goals“. Wenn wir es wirklich, wirklich wollen vielleicht sogar „GoalsAF“. Hier hat BuzzFeed all die Worte zusammengefasst, die dank Instagram und Co. nun wohl oder übel zu unserem Wortschatz gehören. Ich habe am Anfang wirklich nur einmal vollkommen ironisch „Yaaaaas“ unter meinen Kaffee-Post bei Snapchat geschrieben, aber irgendwie verselbständigt sich das ganze irgendwann.



Bildquellen:




Als ich das erste Mal den Hashtag #LoveWins auf Twitter in den Trends sah, war ich nicht ganz sicher, was passiert war. Natürlich wurde schnell klar, dass der Supreme Court die gleichgeschlechtliche Ehe in Amerika legalisiert hat. In GANZ Amerika. Überall auf der Welt wurde gefeiert. So gut wie jeder änderte sein Profilbild mit dem Regenbogen Filter und äußerte sich zu dem Thema. Auf Snapchat hab es eine extra History und Blogs berichteten reihenweise über die Details. Selbst für Social Media Verhältnisse verbreitete sich diese Nachricht unglaublich schnell und innerhalb kürzester Zeit gab es über 6 Millionen Tweets zu dem Thema. #LoveWins war definitiv einer der erfolgreichsten und schönsten Social Media Momente des letzten Jahres.  


Leider brachte 2015 auch Katastrophen mit sich: nach den terroristischen Anschlägen in Paris, war die ganze Welt schockiert. Auch online wurde natürlich entsprechend reagiert: auf Facebook konnten sich Menschen aus Paris als „in Sicherheit“ markieren, was ich persönlich für eine tolle Idee halte. Es ließ mich auf jeden Fall aufatmen, als ich sah, dass alle meine Freunde und Bekannten dort nicht mehr in Gefahr waren. Auch gab es wieder die Möglichkeit, Profilbilder mit der französischen Flagge zu überlagern, um seine Solidarität zu zeigen.
Auf Twitter und Instagram wurde ein Bild des Eifelturms als Peace-Zeichen verbreitet und Snapchat richtete wieder eine eigene Geschichte ein, in der die Welt das Leben der Menschen kurz nach den Attentaten miterleben konnte. Anders als in den Nachrichten waren dies Auszüge aus dem echten Leben der Personen, die ihre Trauer mit der Welt teilen wollten und keine zusammengeschnittenen Bilder oder politische Diskussionen. 
 
Ja, es war ein ereignisreiches Jahr – mit vielen Ups und Downs. Als jemand, der die Entwicklung von sozialen Netzwerken und online Trends mitverfolgt, sehe ich immer mehr, wie alltäglich die Menschen die Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren inzwischen nutzen. Bei positiven Ereignissen freut sich die ganze Welt gemeinsam, bei Katastrophen wird eine Art Solidarität der Menschen vermittelt. Auch wenn viele Meinungen kursieren, die oft nicht ganz den Tatsachen entsprechen, würde es das alles ohne Social Media so nicht geben. Ich bin gespannt darauf zu erleben, wie sich unsere Nutzung dieser Tools in Zukunft entwickelt und welche Trends 2016 mit sich bringt. In diesem Sinne: auf ein gutes neue Jahr! :)




Sonntag, 20. Dezember 2015




Hallo ihr Lieben,

In meinem Freundeskreis ist es Tradition, zusammen Weihnachten zu feiern. Meistens am Wochenende vor Heiligabend und mit jeder Menge Glühwein. Dieses Jahr habe ich meine Eltern überredet, uns ihr Wohnzimmer zu überlassen und mich als Gastgeber angeboten. In diesem Sinne sind hier meine Tipps für die Planung der perfekten Weihnachtsparty:

Deko
Ohne das richtige Ambiente geht natürlich gar nichts. Ich habe meinen armen Papa schon vor Wochen dazu gebracht, unseren Weihnachtsbaum aufzustellen. Der wichtigste Teil ist also schon mal da. Dazu kommen Kerzen, Tischdeko und ein paar weihnachtliche Teile von Depot und KARE.

Musik
Als absoluter Weihnachtsliebhaber darf natürlich auch die festliche Musik nicht fehlen. Es gibt massenhaft YouTube und Spotify Playlists, aber ich stelle am liebsten selbst Songs zusammen, damit nicht die furchtbaren, modernen Versionen der Klassiker gespielt werden, sondern Frank Sinatra und Bing Crosby. Werbeunterbrechungen sind auch nicht ganz so festlich.

Essen
Ziemlich offensichtlich. Aber wer kein Gänge Menü kochen will bzw. kann, dürfte so wie ich mit ein paar Snacks zurechtkommen. Ich werde dieses Jahr Baguette kaufen, Dips, Käsefondue und natürlich meine berühmte Guacamole machen und es jedem selbst überlassen, wie sehr er zugreifen möchte. Mit dem Plätzchen backen wird es diesmal etwas knapp, aber normalerweise sollten Zimtsterne und Vanillekipferl nicht fehlen.  Stattdessen gibt es Lindt Schokomandeln und Dominosteine.

Alkohol
Aaah, was wäre die Weihnachtszeit ohne Glühwein und Co? Allerdings werden wir dieses Jahr einen alkoholfreien Punch machen, den sich jeder selbst mit Rum und Amaretto dosieren kann. Dazu gibt es natürlich auch Wein und später dann noch den ein oder anderen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt

Geschenke
Normalerweise schenken wir Mädels uns nichts. Das heißt aber natürlich: Kleinigkeiten sind erlaubt. Duftkerzen, Schokolade, Badekugeln und so weiter machen das ganze immer ein Stückchen festlicher und sind immer eine nette Geste

Nachdem alle satt, beschenkt und angetrunken sind, geht es natürlich noch weiter auf den Weihnachtsmarkt für Glühwein, Musik und noch mehr Festlichkeit. Wie jedes Jahr ist die Woche vor Weihnachten die Zeit, in der ich gefühlt von einer Party zur nächsten laufe, aber unsere kleine Feier mit meinen besten Freunden ist auf jeden Fall immer ein Highlight.

Donnerstag, 10. Dezember 2015



Hallo ihr Lieben,

nachdem ich das letzte Wochenende in England war und schon die ersten Geschenke besorgt habe, dachte ich, ein paar Geschenkideen kann man immer brauchen. Ich freue mich selbst am meisten über persönliche Geschenke, was meine Freunde wissen und entsprechend umsetzen. Natürlich versuche ich auch immer den Geschmack der jeweiligen Person zu treffen und nicht am Ende mit einem amazon Gutschein vor ihr zu stehen. Hier also ein paar Inspirationen für alle, die sich jedes Jahr wieder schwer tun.


Kerzen
Ich werde gerne mal auf den Arm genommen, weil ich bereit bin, 50 Euro für eine Duftkerze aufzugeben. Aber ich kenne mehr als genug Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken das gleiche tun würden. Yankee Candles und Jo Malone haben meiner Meinung nach die besten Düfte. Und der Geruch ist nicht so intensiv, dass man davon Kopfschmerzen bekommt. Vor allem in der Weihnachtszeit ein perfekte Geschenk für die richtige Atmosphäre.


(Victorias Secret) Duschgel/Bodylotion Sets
Gerade zusammenpassende Sets machen sich als Geschenk immer gut und können natürlich beliebig kombiniert werden. Ich kaufe überhaupt gerne Sachen, die in Deutschland nicht (oder fast nicht) erhältlich sind. So ist das Geschenk ein bisschen etwas besonderes.


Der Klassiker: Parfüm
Parfüm gilt als Luxusprodukt und taugt als Geschenk eigentlich immer. Das Problem ist nur, den richtigen Duft für eine Person zu finden, der ihr auch wirklich gefällt. Ich mag zum Beispiel eher untypische Düfte, die nicht (wie Chloé oder Miss Dior) absolut jeder hat. Allerdings ist es am besten vorher herauszufinden, was der Person gefällt und was sie vor allem noch nicht zuhause stehen hat.

  

Ein gutes Buch
Egal ob Roman oder Reiseguide: Bücher sind nicht nur eine Form von Eskapismus, sondern auch eine gute Schulung für die Kreativität. Besonders Poesie hat es mir in letzter Zeit angetan. Aber auch typische „coffee table books“ machen sich schon fast durch ihren Dekorationswert aus. Das „Package Design Book“ von KARE habe ich zum Geburtstag bekommen – für jeden, der wie ich Werbung, Logos und Designs liebt ist es praktisch ein Porno. Auch schöne Editionen bekannter Klassiker sind ein tolles Geschenk und erweitern jedes noch so karge Bücherregal.

 
Weihnachtsschmuck
Ob als Geschenk oder schöner Anhänger an einer Schleife, hübscher Christbaumschmuck ist nie fehl am Platz. Genau deswegen ist unser Baum jedes Jahr mit den verschiedensten (nicht unbedingt zusammenpassenden) Dingen geschmückt. Vielleicht aber nicht das passende Geschenk für einen Grinch...


DVD Boxsets
Klar ist es im Zeitalter von Nexflix, Amazon Prime und Co. nicht mehr die einzige Möglichkeit, eine Serie anzusehen, aber dennoch kaufen nach wie vor viele Menschen DVDs. Und das liegt daran, dass man – vor allem seine Lieblingsserien – gerne als physisches Medium hat, das man sammeln und ins Regal stellen kann. Das schlimmste sind allerdings nicht zusammenpassende Verpackungen – am besten also gleich ein ganzes Set.

Alkohol
Eine gute Flasche Gin oder Wein ist eigentlich zu jedem Zweck passend. Und da Weihnachten bei den meisten Menschen sowieso ganz besonders feuchtfröhlich ist: was könnte ein besseres Geschenk sein? ;) Dazu passende Gläser oder ein Buch über Mixologie und schon ist das ganze classy und chic.

Trotzdem allem ist das wichtigste beim Schenken – etwas, das man nicht aus den Augen verlieren sollte - die Geste. Jemand einfach nur zu zeigen "Hey, ich hab an dich gedacht" ist viel wichtiger als ein besonders chic verpacktes und kostspieliges Geschenk. In diesem Sinne: gemeinsame Zeit ist das beste aller Geschenke!

Dienstag, 1. Dezember 2015


Hallo ihr Lieben,

ich will es zwar nicht wahr haben, aber meine Studienzeit neigt sich langsam wirklich dem Ende zu. Die letzten Jahre waren definitiv spannend und auch wenn mich das ein oder andere Assingment zum Verzweifeln gebracht hat (looking at you, Businessplan!), merke ich langsam, dass das Ganze wirklich etwas gebracht hat. Aber die wichtigsten Dinge, die ich in meiner Zeit als Studentin gelernt habe, sind diese hier: 

-       egal, wie viel früher man versucht anzufangen, es funktioniert nicht. Erst der Stress kurz vor dem Abgabetermin macht wirklich produktiv. (Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die sich irgendwie schon Monate vorher organisiert haben. Angeblich. Ich kenne keinen von denen.)
-       ich wusste vor dem Studium genauso viel/wenig darüber, wie man eine überzeugende Bewerbung schreibt, wie jetzt.
-       das man – anders als zu Schulzeiten – nicht wirklich gezwungen wird, anwesend zu sein, ist zwar zunächst toll: an Kater-Tagen kann man mal ein Auge zudrücken und zuhause bleiben. Auf lange Sicht ist man allerdings aber auch selbst schuld, wenn man zu viel Unterrichtsstoff verpasst
-       bei fast jeder Prüfung und jedem Projekt denkt man am Anfang: „Das wird nie was!“ Und fragt sich am Ende: „Wow, ok, wie hat das denn jetzt funktioniert?“
-       Nichts beschreibt kreatives Arbeiten so gut, wie diese beiden Bilder:


 
-       Multiple Choice Fragen kriegt man nach einem Durchlesen der Skripte eigentlich immer mit gezieltem Raten hin.
-       Um eine normale Doppelstunde zu überstehen, braucht der durchschnittliche Student bis zu 3 Tassen Kaffee.
-       man weiß, dass die Stressphase anfängt, wenn alle um einen herum RedBull trinken.
-       ...und man weiß, dass die Abgabetermine vorbei sind, wenn alle um einen herum Bier trinken.
-       ganz egal, welche guten Vorsätze man sich macht: alles, was keine Note ergibt, wird halbherzig am Abend davor erledigt. Außer das Thema ist wirklich, WIRKLICH interessant.
-       man wird von allen verarscht, wenn man im Unterricht mitschreibt. Vor der Prüfung wollen sie aber dann alle die Mitschriften haben.
-       die Person, die als erste in einer praktischen Prüfung war, hat den anderen alle Infos zu geben. Das ist einfach nur guter Ton.
-       Nichts, wirklich NICHTS ist so schlimm, wie man zunächst denkt.
-       (außer diese verdammten Zahlenpläne für den Businessplan. Die sind schlimmer, als man es sich vorstellen kann. Ja, ich bin traumatisiert).
-       den Dozent kurz vor einer Prüfung zu nerven, ist so ziemlich das dümmste, was man machen kann! (Wenn du am Tag davor wissen willst, was du eigentlich lernen sollst, hast du höchstwahrscheinlich schon verloren.)
-       das schöne an kreativen Studiengängen ist, dass man die Freiheit hat, seine Projekte selbst zu gestalten.
-       das schreckliche an kreativen Studiengängen ist, dass man die Freiheit hat, seine Projekte selbst zu gestalten. (und nein, das war kein Schreibfehler!)
-       neben dem Studium zu arbeiten macht sich gut im Lebenslauf, erfordert aber einiges an Disziplin. Andererseits kann man so das gelernte in die Tat umsetzen und gleichzeitig die Bartouren finanzieren, um den Stress abzubauen.
-       obwohl mich alle in meinem Kurs dafür auf den Arm nehmen: das ein oder andere Glas Wein hilft der Kreativität tatsächlich auf die Sprünge!
-       manche Sachen, die furchtbar langweilig klingen, machen eigentlich Spaß
-       und einige Sachen, die erst mal toll klingen, sind manchmal eigentlich furchtbar trocken und öde.
-       im Sommer ist die Uni eine Art Brutkasten, da selbst in den Räumen, in denen es Klimaanlagen gibt, diese irgendwie immer kaputt oder überfordert sind. Das gilt komischerweise für wirklich jede Uni, die ich je betreten habe.
-       Es ist grundsätzlich immer besser nochmal nachzufragen, anstatt einfach mal irgendwas zu machen.
-       In den Prüfungsphasen kann man als Student sein Sozialleben abschreiben. Das gleiche gilt für die letzten zwei Wochen vor Abgabe eines Projektes.
-       es gibt aber auch immer wieder Zeiten (etwa die Woche vor den Sommerferien), in denen alle es langsam angehen und der Unterricht mit etwas Glück nach draußen verlegt wird (das klappt natürlich nicht in einem LMU Hörsaal mit 400 Studenten)
-       Irgendwann kommt der Moment, in dem man über ein Thema seines Studiengangs fachsimpelt und Freunde und Familie kein Wort mehr verstehen.
-       das ist dann auch der Moment, in dem man mit der Klugscheißerei aufhören sollte und am besten mit jemanden aus dem gleichen Fach über deren Ignoranz lästert, dem es genauso geht.
-       generell werden Freunde, die etwas Ähnliches studieren oder studiert haben, für diese Themen zu den engsten Verbündeten.
-       und jeder, der schon eine Bachelorarbeit geschrieben hat, wird im letzten Semester belagert und um Hilfe gebeten.
-       als Student sollte man sich immer irgendwen suchen, der Facharbeiten und Texte Korrektur liest. Wenn deine Mutter dein Geschwafel versteht, wird es dein Dozent vermutlich auch.
-       diesen Trick mit der Schriftgröße und dem Zeilenabstand kennt wirklich jeder. Und er wird einem nicht helfen.
-       Vergiss um Gottes Willen keine Seitenzahlen!
-       Wenn man etwas so richtig in den Sand setzt, gibt es immer irgendeine Lösung. Bloß nicht verzweifeln.
-       Als Student ist man sowas, wie ein Teilzeit-Alkoholiker. Das ist völlig normal.
-       Irgendwie denken Eltern immer, dass wir Studenten den ganzen Tag NICHTS tun. Liegt das daran, dass es zu ihrer Zeit wirklich so war?
-       Wenn man so etwas wie „Cross-Media Production &Publishing“ studiert, sollte man nicht versuchen, einem entfernten Verwandten oder einer Freundin seiner Mutter zu erklären "was das ist". Man murmelt am besteen einfach etwas wie „Journalismus...“ und wechselt dann so schnell wie möglich das Thema.
-       Das hier gilt nur für den Medienbereich: wenn du im Kino oder vor dem Fernseher einfach über die abgrundtief schlechten Werbespots lästern MUSST, versuche zu verstehen, dass das die meisten Menschen überhaupt nicht interessiert.
-       Und am allerwichigsten: egal, wie oft du über dein Studium jammerst, genieße es. Spätestens wenn du anfängst zu arbeiten, wirst du es vermissen!

Wow, irgendwie ist das doch mehr geworden, als ich dachte.





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