Sonntag, 28. Juni 2015


Hallo ihr Lieben,

ich lege ja sehr viel Wert auf Design und Ästhetik und gehöre zu den Menschen, die glauben, wenn ihre Wohnung schön und aufgeräumt ist, dass auch ihr Leben irgendwie passt.
Es geht sogar soweit, dass meine Freunde sich unwohl fühlen, wenn ich sie besuche und sich andauernd wegen ihrem „unordentlichen“ Zimmer entschuldige. Dabei ist es mir vollkommen egal, wie es woanders aussieht. Ich mag organisiertes Chaos sogar, nur eben nicht in meiner eigenen Wohnung. ;)
Deswegen kaufe ich aber auch Kerzen für viel zu viel Geld, renne im Shoppingcenter immer erst mal in irgendeinen Einrichtungsladen anstatt zu H&M und verbringe Stunden im IKEA. Aber ich liebe es auch aus keinen Dingen Designelemente zu machen: meine Postkarten und Flyer-Wand spricht für sich und Magazine und Bücherstapel gehören bei mir nicht nur ins Regal. Mir macht Inneneinrichtungen mindestens genauso viel Spaß wie Mode und ich muss immer alle paar Monate wieder etwas umstellen oder ändern, damit mir nicht langweilig wird. Hier ein paar meiner Lieblingsecken in meinem kleinen Reich:



 
Ich kann es gar nicht erwarten, in eine größere Wohnung zu ziehen und lauter Räume neu zu designen. Ich habe sogar mal einige Zeit überlegt, Architektur zu studieren. Aber bin dann doch ganz froh, mich für den Medienbereich entschieden zu haben. :D

Freitag, 12. Juni 2015


Wenn ich jemandem erkläre, dass ich Feministin bin, werde ich meistens nur schief angesehen oder mit einem Augenrollen abgetan. Das Problem ist, dass dieses Wort jede Menge falsche Assoziationen mit sich zieht. Viele Menschen haben die Vorstellung, dass Feminismus eine Art Kampf der Frauen gegen die Männer ist. Dabei geht es dabei nicht ums Gewinnen. Es geht auch nicht nur um Frauen (auch wenn der Begriff vielleicht so klingt). Feminismus ist Gleichstellung für alle. Es geht darum, dass wir alle die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben und von Vorurteilen und Stereotypen daran gehindert werden, zu sein, wer wir sind.

Es gibt viele Länder, in denen Frauen systematisch unterdrückt werden, um ihre Sicherheit fürchten müssen und Männern gesellschaftlich untergeordnet sind. Im Vergleich dazu haben wir es gut. Aber eben nur im Vergleich. Die Tatsache, dass Männer nach wie vor mehr verdienen als Frauen ist nur eines der vielen Probleme, die auch in Deutschland bis heute existieren. 
Doch am meisten merke ich Sexismus im alltäglichen Leben. Wieso ist ein Mann, der von seinem One Night Stand erzählt ein Held und wird von seinen Freunden abgeklatscht, während die Frau versuchen muss, die Geschichte geheim zu halten, um ihr Image zu bewahren? Wieso sagen wir Mädchen in Hotpants, sie sollen „nicht so herumlaufen“ während niemand ein Problem damit hat, wenn Jungs in nichts als Shorts herumlaufen? Wieso lassen wir zu, dass Frauen in Film und Fernsehen derart stereotypisch und facettenlos dargestellt werden und selbst Heldinnen immer die männliche Vorstellung von "sexy" erfüllen müssen? Wir leben im Jahr 2015 und immer noch akzeptiert ein Großteil der Gesellschaft dieses Verhalten. Genauso wie wir Kindern beibringen, dass Jungs auf Autos stehen und Mädchen auf Barbies. Wir denken in Schubladen und wundern uns eines Tages, wer uns in diese Schubladen gedrängt hat. Meiner Meinung nach sind das Problem nicht nur Männer, die Feminismus nicht für ihre Angelegenheit halten, sondern auch Frauen, die nicht verstehen, worum es dabei geht. Dabei geht dieses Thema jeden etwas an.

Denn Feminismus ist nicht, jede Frau dazu bringen zu wollen, eine Karriere der Familie vorzuziehen. Im Gegenteil: es geht darum, Frauen UND Männern die Wahl zu lassen. Eine Hausfrau kann Feministin sein, genauso wie ein Businessmann oder eine Prostituierte. Feminismus bedeutet auch nicht, dass Männer keine Türen aufhalten können und Frauen keine provokante Unterwäsche tragen können. Feminismus bedeutet, dass jedem die Wahl bleibt und dass wir gleich behandelt werden.


Dieses Thema ist noch lange nicht erschöpft und wird aktuell mehr denn je diskutiert. In Filmen wird immer mehr darauf geachtet, auch andere Frauenrollen, als das typische Single-Mädchen auf der Suche nach einem Mann zu porträtieren und viele Celebrities äußern sich zu diesem Thema (siehe die UN Rede von Emma Watson). Egal, wer man ist, wie man sich identifiziert, was man mit seinem Leben anfängt, Feminismus geht uns alle etwas an.

 

Dienstag, 12. Mai 2015

Hallo ihr Lieben,

endlich ist der Sommer da und das heißt: Neue Teile im Kleiderschrank. Hier ein kleines Lookbook meiner Lieblingsoutfits in diesem Jahr...zumindest bisher. :)


Look 1






Hotpants - Zara
Tops - Brandy&Melville
Kette - Forever 21
Schuhe - Converse

Look 2







Kleid - Primark
Top - Forever 21
Ketten - Topshop
Sonnenbrille - Topshop
Schuhe - Les Tropeziennes


Look 3





Top - Topshop
Jeans - Topshop
Ketten - Topshop
Schuhe - Les Tropeziennes

Mittwoch, 29. April 2015





Hallo Ihr Lieben,

wie ich in meinem letzten Post erwähnt habe, war ich für ein Wochenende in Norwich und habe mir einen mini Urlaub genehmigt. Wie immer war es wie ein Besuch in meinem zweiten Zuhause. Leider musste ich schon nach drei Tagen wieder fahren - gerade als ich das Gefühl hatte, so richtig angekommen zu sein. Aber das Schöne ist ja, dass ich jederzeit  wieder dort hinfahren kann. Auch dieses Mal hat UK mich nicht enttäuscht und ich hatte eine tolle Zeit :)





Was das Thema Fashion angeht, ist England für mich (wie ich bereits in vielen Blogposts klar gemacht haben dürfte) wie ein Mekka. Seltsamerweise finde ich dort ca. 80% meiner Kleidung. Vielleicht einfach, weil mir der typische englische Stil gefällt und ich die Mode dort immer ein kleines bisschen gewagter finde, als bei uns in Deutschland. Es wird mehr experimentiert und weniger Wert darauf gelegt, was "sich gehört". Das mal hier und da ein Outfit daneben geht oder vielleicht nicht optimal zu jemandes Figur passt, interessiert eigentlich keinen. Und deswegen gibt es mehr Auswahl, was Farben, Stile, Stoffe und Größen angeht. Dank Topshop und Co. hat mein Kleiderschrank also wieder ein Update für den Sommer bekommen.




Weil meine Patentante außerhalb der Stadt wohnt, habe ich auch ein bisschen Landleben mitbekommen: frische Luft (die übrigens wahnsinnig müde macht), ein klarer Sternenhimmel und weit und breit kein Handynetz (gut für die Ferien, schlecht für den Alltag). Und da ich noch nicht weiß, wann ich das nächste Mal ans Meer komme, wollte ich unbedingt einen Strandspaziergang machen. Gott sei Dank hatte ich Glück mit dem Wetter und so sind wir (in Pulli und warmer Jacke, aber was solls) durch den Sand in Great Yarmouth gelaufen, haben Kaffee in der Sonne getrunken und jede Menge Fotos gemacht.



Natürlich durfte bei meinem kurzen Urlaub auch der ein oder andere Besuch im Pub nicht fehlen. Eines der Dinge, die ich am meisten an London vermisse, ist die Tatsache, dass es schon um 3 Uhr nachmittags völlig akzeptabel ist, irgendwo in einem Pub zu sitzen und sein erstes Pint zu bestellen.




Alles in allem habe ich die drei Tage so gut wie möglich ausgekostet. Ich kann es nicht erwarten, im Sommer oder spätestens nach meinem Abschluss wieder länger in England zu bleiben. Irgendwie hat es zwischen mir und diesem Land einfach gefunkt! :)

Samstag, 11. April 2015



Hallo Ihr Lieben,

nach dem letzten verregneten Wochen und dem Sturm, der halb München abgeholzt hat, ist es endlich soweit: 20 Grad und Sonnenschein - der Frühling ist da. Für die meisten Menschen bedeutet das, endlich wieder draußen sitzen können, das Haus putzen oder zum ersten Mal den Grill anschmeißen. Ich sitze hier im Tanktop in meiner Wohnung und schreibe diesen Blogpost mit offenem Fenster, was bedeuten muss, dass es WIRKLICH warm ist. Denn niemand friert so schnell wie ich.
Obwohl ich eigentlich ein Wintermensch bin und Schnee und Regen liebe, (ja ich weiß, ich bin verrückt) habe ich die letzten Tage im Sonnenschein sehr genossen. UND endlich gibt es wieder gute Mode, die nicht aus heruntergesetzten Schals und Thermounterwäsche besteht. Da mein Kleiderschrank momentan praktisch nur aus schwarz, weiß und grau besteht, sind ein paar Frühlingsteile sicher keine schlechte Idee.

Was es noch Neues gibt? Nächste Woche habe ich meinen ersten Arbeitstag im neuen Job (juhuu), es gibt jede Menge für die Uni zu tun und ich habe beschlossen, mir in ein paar Wochen eine kleine Pause zu verschaffen und ein lange Wochenende bei meiner Patentante in Norwich zu verbringen. Der Aussicht auf ein paar Tage ausschlafen, im Topshop einkaufen und stundenlang einfach nur zu reden und Wein zu trinken konnte ich nicht wiederstehen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich zuhause gar nicht wirklich entspannen kann. Auch wenn ich mir einen Sonntagnachmittag nichts vornehme, hat man irgendwie trotzdem immer ein bisschen schlechtes Gewissen, weil man eigentlich soooo viel machen kann/muss. Gerade deswegen werde ich das Funkloch in der englischen Countryside genießen und meinen Laptop zuhause lassen. So sehr ich Social Media und Co. liebe: machmal muss man einfach raus. Und so schön wie es zurzeit ist, dürfte das sowieso kein Problem sein :)


Wen übrigens interessiert, was ich in den letzten Wochen gemacht habe, kann sich mein "Meisterwerk" hier ansehen: https://unterhaltungsfilmder60erjahre.wordpress.com/

Freitag, 20. März 2015




Hallo Ihr Lieben,

ich bin in meinem Freundeskreis mittlerweile dafür bekannt, dass ich so oft es geht wegfahre. Das liegt daran, dass ich jede Gelegenheit aus der Stadt zu kommen nutze. Wenn ich zu lange an einem Ort bin, habe ich das Gefühl verrückt zu werden. Und nach den letzten Wochen (Prüfungen, Krankheit, etc.) hatte ich endlich mal ein paar Tage frei. Deswegen bin ich mit meiner Mutter für drei Tage nach Prag gefahren. Ich war vorher noch nie dort und wollte mir die Stadt endlich mal ansehen.




Prag ist wunderschön mit seinen Brücken und Kirchen. Und egal wo man gerade ist, irgendwo sieht man warscheinlich die Türme der Burg hinter einem Hausdach hervorragen.
Auch die Menschen dort waren wahnsinnig nett und gastfreundlich und haben uns immer gute Ratschläge gegeben. Aber was mir am meisten gefallen hat war, dass es so viel zu sehen gibt. Weil Prag eine eher kleine Stadt ist, kommt man recht schnell zu Fuß von A nach B und findet unterwegs noch ein paar altmodische Cafés oder im Hinterhof versteckte Shops. Die kleinen Straßen in der Altstadt erinnern fast ein bisschen an Rom oder Paris.


Am besten hat mir das Josefsviertel gefallen, wo es jede Menge Bars, Kirchen, Shops und Museen gibt. Der Kaffee und die Croissants im "Bakeshop" waren super und in einer Gallerie am Altstädter Ring gibt es im Moment eine tolle Andy Warhol Ausstellung. Auch das Shopping durfte natürlich nicht zu kurz kommen, immerhin gibt es in Prag andere Läden (Topshop!!!) und im Urlaub gönnt man sich auch einfach mehr. Wie zum Beispiel einen schwarzen Michael Kors Ledergeldbeutel :D


Da wir nur für drei Tage in der Stadt waren, haben wir versucht, möglichst viel zu unternehen. Wir sind unter anderem über die Karlsbrücke geschlendert, haben tschechisches Bier probiert, haben im Café Savoy gefrühstückt und waren im „tanzenden Haus“, wo es eine tolle Kunstgallerie und eine Bar mit dem besten Ausblick über Prag gibt. Alles in allem hatten wir eine super Zeit und werden sicher möglichst bald wieder dort hinfahren. Immerhin dauert es nur 4,5 Stunden mit dem Bus und manchmal muss ein kleiner Tapetenwechsel einfach drin sein...

Dienstag, 3. März 2015




Hallo ihr Lieben,

in meiner Familie gibt es eine Tradition. Seit ich denken kann feiern wir den Geburtstag meiner Mutter im großen Kreise mit einem Brunch, allen ihren Freunden und jeder Menge Sekt. Das schöne daran ist, dass man eigentlich immer Menschen trifft, die man sonst kaum zu Gesicht bekommt, weil jeder mit seinem eigenen Leben zu beschäftigt ist. Außerdem sind diese alljährlichen Treffen für mich eine Erinnerung an meine Kindheit: damals veranstaltete meine Mutter fast wöchentlich irgendwelche Abendessen und Partys bei uns und viele von den Gästen sind heute immer noch dieselben.



Dieses Jahr hat meine Mutter beschlossen, dass alle eingeladenen einen kleinen Beitrag zum Fest leisten müssen. Damit man nicht den ganzen Tag nur um einen Tisch herumsitzt und alle langsam immer betrunkener werden, wurden Spiele organisiert, Sketche aufgeführt und Lieder gesungen. Eine alte Freundin meiner Mutter hat ihr einen kompletten 6-strophigen Song über ihr Leben geschrieben, bei dem sogar Anekdoten zur Sprache kamen, von denen ich noch nie gehört hatte. Als alle mit ihren Auftritten fertig waren, gab es natürlich noch mehr Essen und Wein.


Je später es wurde, je leerer wurde das Wohnzimmer meiner Eltern wieder und hinterlassen wurden nur jede Menge leere Gläser, einige vergessene Wichtelgeschenke und ein paar Stückchen Kuchen.
Auch wenn ich selbst Geburtstage am liebsten nur mit meinen engsten Freunden feiere, liebe ich diese Feste, bei denen man alle mal wieder sieht und über alte Geschichten plaudern kann. Also nochmal Happy Birthday an meine Mama, die das ganze trotz Krankheit (ich glaube ich hab sie angesteckt :/) organisiert hat!!!

 


Dienstag, 24. Februar 2015

Hallo Ihr Lieben,

nope. Kein Bild diese Woche. Ich selber sehe aus wie der Tod in Person und alles, was um mich herum liegt, sind eine leere Box Ibuprofen, Taschentücher und ein Fieberthermometer. Jap, ich bin seit knapp 4 Wochen immer wieder on und off krank und mein Timing könnte nicht schlechter sein: morgen und übermorgen habe ich die letzten Prüfungen vor meiner ABSCHLUSSPRÜFUNG in einer Woche. Wenn ich unter normalen Umständen schon nervös wäre, könnte man jetzt, wo ich mich auf nichts konzentrieren kann und mir alles wehtut sagen, dass ich bald verrückt werde. Meine einzige Hoffnung ist, bis zum Wochenende einigermaßen fit zu sein und noch ein paar Übungsstunden einbauen zu können, bevor der große Tag da ist. Ansonsten werde ich mich wohl einfach auf mein Können und meine starken Nervn (haha) verlassen müssen.
Es ist leider nicht gerade hilfreich, dass morgen meine Mutter Geburtstag hat und am Wochenende, wie jedes Jahr eine Riesenparty veranstaltet. Bei der ich mithelfen soll. Und mehr oder weniger schön anzusehen sein soll. Und eine Rede halten soll. Das Ganze kann einfach nichts werden. Deswegen kein interessanter Blogpost dieses Mal, sondern nur ein bisschen Gejammer meinerseits.
Aber hey, immerhin sieht man das Leben meist mit ganz anderen Augen, wenn man endlich wieder fit ist...

Freitag, 13. Februar 2015


Hallo Ihr Lieben,

ich glaube fest daran, dass niemand Makeup BRAUCHT, um schön auszusehen. Wer lieber ungeschminkt bleiben will, soll das machen. Die Hauptsache ist schließlich, dass man sich wohlfühlt und nicht dass man genauso aussieht wie Celebrity X bei den Oscars (was sowieso nie passieren wird).
Ich habe mir über die Jahre einiges anhören müssen, wenn ich es GEWAGT habe, ungeschminkt oder nur mit sehr wenig Makeup rumzulaufen. Von "Krass, wie anders du aussiehst." bis hin zu "Oh Gott, bist du krank? Was ist los?". Andererseits habe ich auch einige Male die Frage gestellt bekommen, für WEN ich mich denn so aufgebrezelt habe. Um das ein für alle Mal zu klären: Frauen überlegen sich nicht bei jedem Pinselstrich, was irgendein Kerl dazu sagen könnte (auch wenn Männer das nur zu gern glauben würden). Es macht einfach Spaß, verschiedene Looks auszuprobieren.
Manchmal habe ich gerade Zeit und Lust und probiere irgendeinen gewagten Makeup Look aus, obwohl das aufregendste, was ich an dem Tag vorhabe der Einkauf bei Rewe ist. Und an anderen Tagen habe ich vielleicht keine Zeit oder bin im Stress, dann muss auch mal in windeseile aufgetragene Mascara reichen.



In letzter Zeit habe ich ein paar neue/alte Favoriten in meiner Makeup Sammlung entdeckt, ohne die das ganze nur halb so viel Spaß machen würde. Hier eine Liste dieser treuen Begleiter:

NARS Sheer Glow Foundation Mont Blanc
Yves Saint Laurent Touche Eclat 2
NARS Red Lizard Lippenstift
MAC Eyeshadow Palette
L´oreal Superliner
NARS Laguna Bronzer



Generell habe ich für ein Mädchen eine ziemlich kleine Makeup Sammlung, dafür kaufe ich lieber etwas bessere - und teurere - Produkte, aber jedem das seine. Zu guter letzt noch ein Tipp, der mich seit Jahren rettet, wenn ich keine Zeit für raffiniertes Makeup habe, aber trotzdem chic aussehen will: roter Lippenstift. Wenn ich etwas von der Mode in London gelernt habe, dann, dass offene (und nicht perfekt gestylte) Haare, eine Lederjacke und roter Lippenstift die richtige Kombination für beinahe jeden Anlass sind. Außerdem lenkt das Rot vom restlichen, vielleicht nicht ganz so perfekten Look ab. :P You can thank me later.


Mittwoch, 21. Januar 2015

Hallo Ihr Lieben,

hier ist endlich mein fertiges Video. Es hat lange gedauert und mich eine Menge Nerven gekostet aber: here we are. Und auch, wenn es sicherlich noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, bin ich doch sehr stolz auf das Ergebnis...:)

Hallo ihr Lieben,

hier ist der letzte Teil meines Artikels. Viel Spaß damit :)



KLASSISCHE MUSIK UND ORCHESTER
Für alle, die es lieber klassisch mögen, bieten die Staatsoper und die Philharmonie gute Unterhaltung. In München gibt es laufend Aufführungen klassischer Musicals, Opern oder Balletts. Im Gasteig finden ebenfalls Events wie Ballettaufführungen, sowie klassische Konzerte statt. Hier haben übrigens auch die Münchner Philharmoniker ihren Hauptsitz. Jeden Sommer findet am Odensplatz über zwei Tage hinweg ein wunderschönes Open Air mit klassischer Musik statt. Die feierliche Stimmung zieht jedes Jahr zahlreiche Gäste an.
 (Abb. 5)
 Abb 5: das Klassik-OpenAir am Odensplatz bei seinem zehnjährigen Jubiläum 2010, fotografiert von Ralph Lamann
Alles in allem hat München für uns Musikfans so einige „Schmankerl“. Hier gibt es viele Konzerte und andere Live Events für alle Geschmäcker. Nirvana spielten 1994 ihr letztes Konzert übrigens in Bayern ́s Hauptstadt. Doch nicht nur sie schrieben in München Musik-Geschichte: die Sportfreunde Stiller probten vor ihrem großen Erfolg in der damaligen Kulturfabrik und die Rolling Stones stellten einen Rekord auf, als sie drei Abende hintereinander im ausverkauften Olympiastadion spielten.
Wir hoffen, unser kleiner Einblick hat euch geholfen, euch musikalisch durch München zu navigieren. In unserer nächste Ausgabe nehmen wir die Berliner Musikszene unter die Lupe und zeigen euch, wo ihr in Deutschlands Hauptstadt die zukünftigen Superstars findet.

Aktuelle Veranstaltungen  findet ihr unter folgenden Links:
http://www.zenith-muenchen.de/ http://www.milla-club.de/category/event/ http://www.muffatwerk.de/de/
Tipp: In der kostenlose Zeitschrift „inMünchen“, stehen alle aktuellen Konzerte und Veranstaltungen.

JAZZ & SOUL KNEIPEN

Jazz Fans treffen sich in München im „Jazzclub Unterfahrt“ in der Einsteinstraße. Dort treten fast täglich Livemusiker auf, die die Gäste mit smoothen Sounds unterhalten, während sie in aller Ruhe ihr Bier trinken. Auch im weniger bekannten Kaffee Giesing kommt Stimmung auf, wenn Jazzmusiker sich an den Flügel setzen oder ganze Bands auf die kleine Bühne stürmen. Auch das Hide Out und das Podium, die mit so ziemlich allem von Rock bis Blues aufwarten, sind zu empfehlen. Und wer es ganz kuschelig mag, geht ins Alfonsons, wo am Mittwoch George Greene, Münchens Jazzlegende auftritt. Er spielt Funk, Soul und Rhythmn ́n ́Blues Cover und seine Fans spendieren ihm gerne mal ein Gläschen Rotwein, was dem Musiker ausgesprochen recht ist.

Alle, die sich selbst ans Mikrofon trauen, können an einer Karaoke Night im Kennedy ́s am Sendlinger Tor teilnehmen, wenn dort nicht gerade Livebands aus Pop, Rock, Blues und Soul auftreten. Gerade am Wochenende empfiehlt es sich zu reservieren, da man hier nur schwer einen Platz findet. 
Abb. 3 Meshell Ndegeocello beim „JazzSommer“ 2014 im Bayerischen Hof

Im Nightclub des bayerischen Hofes finden sich nicht nur Jazz- und Soul-Liebhaber, sondern auch ein paar verirrte Hotelgäste. Die Stimmung ist locker und die Livemusiker bringen die Gäste nicht selten dazu, auf ihre Hemmungen zu pfeifen und das Tanzbein zu schwingen. Abbildung 3 zeigt die Jazzmusikerin Meshnel Ndegeocello, die im Sommer 2014 dort performte.


FESTIVALS 
 Abb. 4: Farbenfroher Spaß: das Holi Festival in München-Riem 2012, die Bildrechte liegen bei der SZ

Gerade in den letzten Jahren ist das Festival Fieber von England (Glastonbury) und Amerika (Coachella) auch nach Deutschland übergeschwappt und hat für Events wie „Isle of Summer“ mit Electro Acts wie Klangkarussel , Klingade und Flic Flac gesorgt. Auch das „Isarrauschen“ und das „Holi Festival of Colors“ (in Abb. 4 zu sehen) haben jedes Jahr mehr Teilnehmer.

Im Hochsommer bietet „NRJ in the Park“ eine Mischung aus bekannten deutschen (Clueso, Andreas Bourani) sowie internationalen Acts (Maximo Park). Ab Mai 2015 soll zudem das neue Festival „Rockavaria“ im Olympiastadion stattfinden. Mit dabei sind unter anderem: KISS, Muse, Metallica und viele mehr. Mehr Infos findet ihr unter:

http://www.rockavaria.de


Info: Als Techno in den 80/90er Jahren modern wurde, machte sich das Ultraschall als erster Techno Club der Stadt einen wohlverdienten Namen. Den Club im ehemaligen Flughafen Riem gibt es zwar schon lange nicht mehr, doch seinen Betreiber gehören heute die Top Locations der Szene. Die Rote Sonne, wo international renommierte DJs auftreten und das Harry Klein, wo auch Künstler kleinerer Labels für Stimmung sorgen.
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