Hallo Ihr Lieben,
wie ich in meinem letzten Post erwähnt habe, war ich für ein Wochenende in Norwich und habe mir einen mini Urlaub genehmigt. Wie immer war es wie ein Besuch in meinem zweiten Zuhause. Leider musste ich schon nach drei Tagen wieder fahren - gerade als ich das Gefühl hatte, so richtig angekommen zu sein. Aber das Schöne ist ja, dass ich jederzeit wieder dort hinfahren kann. Auch dieses Mal hat UK mich nicht enttäuscht und ich hatte eine tolle Zeit :)
Was das Thema Fashion angeht, ist England für mich (wie ich
bereits in vielen Blogposts klar gemacht haben dürfte) wie ein Mekka. Seltsamerweise finde
ich dort ca. 80% meiner Kleidung. Vielleicht einfach, weil mir der typische
englische Stil gefällt und ich die Mode dort immer ein kleines bisschen gewagter finde, als bei uns in Deutschland. Es wird
mehr experimentiert und weniger Wert darauf gelegt, was "sich gehört". Das mal hier und da ein Outfit daneben geht oder vielleicht nicht optimal zu jemandes Figur passt, interessiert eigentlich keinen. Und deswegen gibt es mehr Auswahl, was Farben, Stile, Stoffe und Größen angeht. Dank Topshop und Co. hat mein Kleiderschrank also wieder ein Update für den Sommer bekommen.
Weil meine Patentante außerhalb der Stadt wohnt, habe ich
auch ein bisschen Landleben mitbekommen: frische Luft (die übrigens wahnsinnig
müde macht), ein klarer Sternenhimmel und weit und breit kein Handynetz (gut für die Ferien, schlecht für den Alltag). Und da ich noch nicht weiß, wann ich das nächste Mal ans Meer komme, wollte ich unbedingt einen Strandspaziergang machen. Gott sei Dank hatte ich Glück mit dem Wetter und so sind wir (in Pulli und warmer Jacke, aber was solls) durch den Sand in Great Yarmouth gelaufen, haben Kaffee in der Sonne getrunken und jede Menge Fotos gemacht.
Natürlich durfte bei meinem kurzen Urlaub auch der ein oder andere Besuch im Pub nicht fehlen. Eines der Dinge, die ich am meisten an London vermisse,
ist die Tatsache, dass es schon um 3 Uhr nachmittags völlig akzeptabel ist, irgendwo in einem Pub zu sitzen und sein erstes Pint zu bestellen.
Alles in allem habe ich die drei Tage so gut wie
möglich ausgekostet. Ich kann es nicht erwarten, im Sommer oder spätestens nach
meinem Abschluss wieder länger in England zu bleiben. Irgendwie hat es zwischen mir und diesem Land einfach gefunkt! :)





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