Mittwoch, 30. Dezember 2015



Hallo ihr Lieben,

das Jahr ist fast zu Ende und die meisten Leute fangen schon wieder mit guten Vorsätzen für 2016 an. Ich habe ja letztes Jahr schon ein bisschen meine Meinung zu diesem Thema gesagt und habe vor kurzem auch einen sehr guten Artikel dazu gelesen. Darin ging es um die Idee statt Vorsätzen (die man am Ende doch nicht einhält) auf das zurück zu blicken, was man schon erreicht hat. Dazu habe ich hier ein bisschen philosophiert.
Da ich mich (nicht nur im Rahmen meines Studiums und meiner Arbeit) sehr für Social Media interessiere, habe ich natürlich wie immer die Trends und Ereignisse in diesem Bereich verfolgt. Hier also ein kleiner Rückblick auf die größten Social Media Momente im Jahr 2015: 


 

Dieses verdammte Kleid. Fast alle meine Freunde haben es in weiß/gold gesehen, während ich immer nur blau/schwarz erkennen konnte. Einmal haben sich die Farben vor meinen Augen geändert! Wirklich! Innerhalb weniger Stunden haben mir gefühlte 100 Menschen dieses Bild geschickt und auch alle Social Media Plattformen waren voll davon. Jeder diskutierte mehrere Tage über dieses Kleid, Freundschaften wurden zerstört, Streitigkeiten auf Twitter entstanden und am schlimmsten waren die Nachzügler auf Facebook, die das Bild erst zwei Monate später teilten. Es kursieren online verschiedene Gründe dafür, dass manche Leute andere Farben sehen, aber Fakt ist: das Kleid ist blau und schwarz. Okay reden wir nicht mehr drüber...



Taylor Swift prägte 2015 definitiv den Begriff "Squad", nicht zuletzt mit ihrem Musikvideo zu „Bad Blood“ und ihren gemeinsamen Auftritten mit besagtem Squad. Dazu wurde 2015 der charmante Ausdruck „Netflix&Chill“ erfunden, sowie das Kosewort „Bae“ und das, was wir alle unbedingt erreichen wollen: „Goals“. Wenn wir es wirklich, wirklich wollen vielleicht sogar „GoalsAF“. Hier hat BuzzFeed all die Worte zusammengefasst, die dank Instagram und Co. nun wohl oder übel zu unserem Wortschatz gehören. Ich habe am Anfang wirklich nur einmal vollkommen ironisch „Yaaaaas“ unter meinen Kaffee-Post bei Snapchat geschrieben, aber irgendwie verselbständigt sich das ganze irgendwann.



Bildquellen:




Als ich das erste Mal den Hashtag #LoveWins auf Twitter in den Trends sah, war ich nicht ganz sicher, was passiert war. Natürlich wurde schnell klar, dass der Supreme Court die gleichgeschlechtliche Ehe in Amerika legalisiert hat. In GANZ Amerika. Überall auf der Welt wurde gefeiert. So gut wie jeder änderte sein Profilbild mit dem Regenbogen Filter und äußerte sich zu dem Thema. Auf Snapchat hab es eine extra History und Blogs berichteten reihenweise über die Details. Selbst für Social Media Verhältnisse verbreitete sich diese Nachricht unglaublich schnell und innerhalb kürzester Zeit gab es über 6 Millionen Tweets zu dem Thema. #LoveWins war definitiv einer der erfolgreichsten und schönsten Social Media Momente des letzten Jahres.  


Leider brachte 2015 auch Katastrophen mit sich: nach den terroristischen Anschlägen in Paris, war die ganze Welt schockiert. Auch online wurde natürlich entsprechend reagiert: auf Facebook konnten sich Menschen aus Paris als „in Sicherheit“ markieren, was ich persönlich für eine tolle Idee halte. Es ließ mich auf jeden Fall aufatmen, als ich sah, dass alle meine Freunde und Bekannten dort nicht mehr in Gefahr waren. Auch gab es wieder die Möglichkeit, Profilbilder mit der französischen Flagge zu überlagern, um seine Solidarität zu zeigen.
Auf Twitter und Instagram wurde ein Bild des Eifelturms als Peace-Zeichen verbreitet und Snapchat richtete wieder eine eigene Geschichte ein, in der die Welt das Leben der Menschen kurz nach den Attentaten miterleben konnte. Anders als in den Nachrichten waren dies Auszüge aus dem echten Leben der Personen, die ihre Trauer mit der Welt teilen wollten und keine zusammengeschnittenen Bilder oder politische Diskussionen. 
 
Ja, es war ein ereignisreiches Jahr – mit vielen Ups und Downs. Als jemand, der die Entwicklung von sozialen Netzwerken und online Trends mitverfolgt, sehe ich immer mehr, wie alltäglich die Menschen die Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren inzwischen nutzen. Bei positiven Ereignissen freut sich die ganze Welt gemeinsam, bei Katastrophen wird eine Art Solidarität der Menschen vermittelt. Auch wenn viele Meinungen kursieren, die oft nicht ganz den Tatsachen entsprechen, würde es das alles ohne Social Media so nicht geben. Ich bin gespannt darauf zu erleben, wie sich unsere Nutzung dieser Tools in Zukunft entwickelt und welche Trends 2016 mit sich bringt. In diesem Sinne: auf ein gutes neue Jahr! :)




Sonntag, 20. Dezember 2015




Hallo ihr Lieben,

In meinem Freundeskreis ist es Tradition, zusammen Weihnachten zu feiern. Meistens am Wochenende vor Heiligabend und mit jeder Menge Glühwein. Dieses Jahr habe ich meine Eltern überredet, uns ihr Wohnzimmer zu überlassen und mich als Gastgeber angeboten. In diesem Sinne sind hier meine Tipps für die Planung der perfekten Weihnachtsparty:

Deko
Ohne das richtige Ambiente geht natürlich gar nichts. Ich habe meinen armen Papa schon vor Wochen dazu gebracht, unseren Weihnachtsbaum aufzustellen. Der wichtigste Teil ist also schon mal da. Dazu kommen Kerzen, Tischdeko und ein paar weihnachtliche Teile von Depot und KARE.

Musik
Als absoluter Weihnachtsliebhaber darf natürlich auch die festliche Musik nicht fehlen. Es gibt massenhaft YouTube und Spotify Playlists, aber ich stelle am liebsten selbst Songs zusammen, damit nicht die furchtbaren, modernen Versionen der Klassiker gespielt werden, sondern Frank Sinatra und Bing Crosby. Werbeunterbrechungen sind auch nicht ganz so festlich.

Essen
Ziemlich offensichtlich. Aber wer kein Gänge Menü kochen will bzw. kann, dürfte so wie ich mit ein paar Snacks zurechtkommen. Ich werde dieses Jahr Baguette kaufen, Dips, Käsefondue und natürlich meine berühmte Guacamole machen und es jedem selbst überlassen, wie sehr er zugreifen möchte. Mit dem Plätzchen backen wird es diesmal etwas knapp, aber normalerweise sollten Zimtsterne und Vanillekipferl nicht fehlen.  Stattdessen gibt es Lindt Schokomandeln und Dominosteine.

Alkohol
Aaah, was wäre die Weihnachtszeit ohne Glühwein und Co? Allerdings werden wir dieses Jahr einen alkoholfreien Punch machen, den sich jeder selbst mit Rum und Amaretto dosieren kann. Dazu gibt es natürlich auch Wein und später dann noch den ein oder anderen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt

Geschenke
Normalerweise schenken wir Mädels uns nichts. Das heißt aber natürlich: Kleinigkeiten sind erlaubt. Duftkerzen, Schokolade, Badekugeln und so weiter machen das ganze immer ein Stückchen festlicher und sind immer eine nette Geste

Nachdem alle satt, beschenkt und angetrunken sind, geht es natürlich noch weiter auf den Weihnachtsmarkt für Glühwein, Musik und noch mehr Festlichkeit. Wie jedes Jahr ist die Woche vor Weihnachten die Zeit, in der ich gefühlt von einer Party zur nächsten laufe, aber unsere kleine Feier mit meinen besten Freunden ist auf jeden Fall immer ein Highlight.

Donnerstag, 10. Dezember 2015



Hallo ihr Lieben,

nachdem ich das letzte Wochenende in England war und schon die ersten Geschenke besorgt habe, dachte ich, ein paar Geschenkideen kann man immer brauchen. Ich freue mich selbst am meisten über persönliche Geschenke, was meine Freunde wissen und entsprechend umsetzen. Natürlich versuche ich auch immer den Geschmack der jeweiligen Person zu treffen und nicht am Ende mit einem amazon Gutschein vor ihr zu stehen. Hier also ein paar Inspirationen für alle, die sich jedes Jahr wieder schwer tun.


Kerzen
Ich werde gerne mal auf den Arm genommen, weil ich bereit bin, 50 Euro für eine Duftkerze aufzugeben. Aber ich kenne mehr als genug Menschen, die ohne mit der Wimper zu zucken das gleiche tun würden. Yankee Candles und Jo Malone haben meiner Meinung nach die besten Düfte. Und der Geruch ist nicht so intensiv, dass man davon Kopfschmerzen bekommt. Vor allem in der Weihnachtszeit ein perfekte Geschenk für die richtige Atmosphäre.


(Victorias Secret) Duschgel/Bodylotion Sets
Gerade zusammenpassende Sets machen sich als Geschenk immer gut und können natürlich beliebig kombiniert werden. Ich kaufe überhaupt gerne Sachen, die in Deutschland nicht (oder fast nicht) erhältlich sind. So ist das Geschenk ein bisschen etwas besonderes.


Der Klassiker: Parfüm
Parfüm gilt als Luxusprodukt und taugt als Geschenk eigentlich immer. Das Problem ist nur, den richtigen Duft für eine Person zu finden, der ihr auch wirklich gefällt. Ich mag zum Beispiel eher untypische Düfte, die nicht (wie Chloé oder Miss Dior) absolut jeder hat. Allerdings ist es am besten vorher herauszufinden, was der Person gefällt und was sie vor allem noch nicht zuhause stehen hat.

  

Ein gutes Buch
Egal ob Roman oder Reiseguide: Bücher sind nicht nur eine Form von Eskapismus, sondern auch eine gute Schulung für die Kreativität. Besonders Poesie hat es mir in letzter Zeit angetan. Aber auch typische „coffee table books“ machen sich schon fast durch ihren Dekorationswert aus. Das „Package Design Book“ von KARE habe ich zum Geburtstag bekommen – für jeden, der wie ich Werbung, Logos und Designs liebt ist es praktisch ein Porno. Auch schöne Editionen bekannter Klassiker sind ein tolles Geschenk und erweitern jedes noch so karge Bücherregal.

 
Weihnachtsschmuck
Ob als Geschenk oder schöner Anhänger an einer Schleife, hübscher Christbaumschmuck ist nie fehl am Platz. Genau deswegen ist unser Baum jedes Jahr mit den verschiedensten (nicht unbedingt zusammenpassenden) Dingen geschmückt. Vielleicht aber nicht das passende Geschenk für einen Grinch...


DVD Boxsets
Klar ist es im Zeitalter von Nexflix, Amazon Prime und Co. nicht mehr die einzige Möglichkeit, eine Serie anzusehen, aber dennoch kaufen nach wie vor viele Menschen DVDs. Und das liegt daran, dass man – vor allem seine Lieblingsserien – gerne als physisches Medium hat, das man sammeln und ins Regal stellen kann. Das schlimmste sind allerdings nicht zusammenpassende Verpackungen – am besten also gleich ein ganzes Set.

Alkohol
Eine gute Flasche Gin oder Wein ist eigentlich zu jedem Zweck passend. Und da Weihnachten bei den meisten Menschen sowieso ganz besonders feuchtfröhlich ist: was könnte ein besseres Geschenk sein? ;) Dazu passende Gläser oder ein Buch über Mixologie und schon ist das ganze classy und chic.

Trotzdem allem ist das wichtigste beim Schenken – etwas, das man nicht aus den Augen verlieren sollte - die Geste. Jemand einfach nur zu zeigen "Hey, ich hab an dich gedacht" ist viel wichtiger als ein besonders chic verpacktes und kostspieliges Geschenk. In diesem Sinne: gemeinsame Zeit ist das beste aller Geschenke!

Dienstag, 1. Dezember 2015


Hallo ihr Lieben,

ich will es zwar nicht wahr haben, aber meine Studienzeit neigt sich langsam wirklich dem Ende zu. Die letzten Jahre waren definitiv spannend und auch wenn mich das ein oder andere Assingment zum Verzweifeln gebracht hat (looking at you, Businessplan!), merke ich langsam, dass das Ganze wirklich etwas gebracht hat. Aber die wichtigsten Dinge, die ich in meiner Zeit als Studentin gelernt habe, sind diese hier: 

-       egal, wie viel früher man versucht anzufangen, es funktioniert nicht. Erst der Stress kurz vor dem Abgabetermin macht wirklich produktiv. (Natürlich gibt es immer wieder Menschen, die sich irgendwie schon Monate vorher organisiert haben. Angeblich. Ich kenne keinen von denen.)
-       ich wusste vor dem Studium genauso viel/wenig darüber, wie man eine überzeugende Bewerbung schreibt, wie jetzt.
-       das man – anders als zu Schulzeiten – nicht wirklich gezwungen wird, anwesend zu sein, ist zwar zunächst toll: an Kater-Tagen kann man mal ein Auge zudrücken und zuhause bleiben. Auf lange Sicht ist man allerdings aber auch selbst schuld, wenn man zu viel Unterrichtsstoff verpasst
-       bei fast jeder Prüfung und jedem Projekt denkt man am Anfang: „Das wird nie was!“ Und fragt sich am Ende: „Wow, ok, wie hat das denn jetzt funktioniert?“
-       Nichts beschreibt kreatives Arbeiten so gut, wie diese beiden Bilder:


 
-       Multiple Choice Fragen kriegt man nach einem Durchlesen der Skripte eigentlich immer mit gezieltem Raten hin.
-       Um eine normale Doppelstunde zu überstehen, braucht der durchschnittliche Student bis zu 3 Tassen Kaffee.
-       man weiß, dass die Stressphase anfängt, wenn alle um einen herum RedBull trinken.
-       ...und man weiß, dass die Abgabetermine vorbei sind, wenn alle um einen herum Bier trinken.
-       ganz egal, welche guten Vorsätze man sich macht: alles, was keine Note ergibt, wird halbherzig am Abend davor erledigt. Außer das Thema ist wirklich, WIRKLICH interessant.
-       man wird von allen verarscht, wenn man im Unterricht mitschreibt. Vor der Prüfung wollen sie aber dann alle die Mitschriften haben.
-       die Person, die als erste in einer praktischen Prüfung war, hat den anderen alle Infos zu geben. Das ist einfach nur guter Ton.
-       Nichts, wirklich NICHTS ist so schlimm, wie man zunächst denkt.
-       (außer diese verdammten Zahlenpläne für den Businessplan. Die sind schlimmer, als man es sich vorstellen kann. Ja, ich bin traumatisiert).
-       den Dozent kurz vor einer Prüfung zu nerven, ist so ziemlich das dümmste, was man machen kann! (Wenn du am Tag davor wissen willst, was du eigentlich lernen sollst, hast du höchstwahrscheinlich schon verloren.)
-       das schöne an kreativen Studiengängen ist, dass man die Freiheit hat, seine Projekte selbst zu gestalten.
-       das schreckliche an kreativen Studiengängen ist, dass man die Freiheit hat, seine Projekte selbst zu gestalten. (und nein, das war kein Schreibfehler!)
-       neben dem Studium zu arbeiten macht sich gut im Lebenslauf, erfordert aber einiges an Disziplin. Andererseits kann man so das gelernte in die Tat umsetzen und gleichzeitig die Bartouren finanzieren, um den Stress abzubauen.
-       obwohl mich alle in meinem Kurs dafür auf den Arm nehmen: das ein oder andere Glas Wein hilft der Kreativität tatsächlich auf die Sprünge!
-       manche Sachen, die furchtbar langweilig klingen, machen eigentlich Spaß
-       und einige Sachen, die erst mal toll klingen, sind manchmal eigentlich furchtbar trocken und öde.
-       im Sommer ist die Uni eine Art Brutkasten, da selbst in den Räumen, in denen es Klimaanlagen gibt, diese irgendwie immer kaputt oder überfordert sind. Das gilt komischerweise für wirklich jede Uni, die ich je betreten habe.
-       Es ist grundsätzlich immer besser nochmal nachzufragen, anstatt einfach mal irgendwas zu machen.
-       In den Prüfungsphasen kann man als Student sein Sozialleben abschreiben. Das gleiche gilt für die letzten zwei Wochen vor Abgabe eines Projektes.
-       es gibt aber auch immer wieder Zeiten (etwa die Woche vor den Sommerferien), in denen alle es langsam angehen und der Unterricht mit etwas Glück nach draußen verlegt wird (das klappt natürlich nicht in einem LMU Hörsaal mit 400 Studenten)
-       Irgendwann kommt der Moment, in dem man über ein Thema seines Studiengangs fachsimpelt und Freunde und Familie kein Wort mehr verstehen.
-       das ist dann auch der Moment, in dem man mit der Klugscheißerei aufhören sollte und am besten mit jemanden aus dem gleichen Fach über deren Ignoranz lästert, dem es genauso geht.
-       generell werden Freunde, die etwas Ähnliches studieren oder studiert haben, für diese Themen zu den engsten Verbündeten.
-       und jeder, der schon eine Bachelorarbeit geschrieben hat, wird im letzten Semester belagert und um Hilfe gebeten.
-       als Student sollte man sich immer irgendwen suchen, der Facharbeiten und Texte Korrektur liest. Wenn deine Mutter dein Geschwafel versteht, wird es dein Dozent vermutlich auch.
-       diesen Trick mit der Schriftgröße und dem Zeilenabstand kennt wirklich jeder. Und er wird einem nicht helfen.
-       Vergiss um Gottes Willen keine Seitenzahlen!
-       Wenn man etwas so richtig in den Sand setzt, gibt es immer irgendeine Lösung. Bloß nicht verzweifeln.
-       Als Student ist man sowas, wie ein Teilzeit-Alkoholiker. Das ist völlig normal.
-       Irgendwie denken Eltern immer, dass wir Studenten den ganzen Tag NICHTS tun. Liegt das daran, dass es zu ihrer Zeit wirklich so war?
-       Wenn man so etwas wie „Cross-Media Production &Publishing“ studiert, sollte man nicht versuchen, einem entfernten Verwandten oder einer Freundin seiner Mutter zu erklären "was das ist". Man murmelt am besteen einfach etwas wie „Journalismus...“ und wechselt dann so schnell wie möglich das Thema.
-       Das hier gilt nur für den Medienbereich: wenn du im Kino oder vor dem Fernseher einfach über die abgrundtief schlechten Werbespots lästern MUSST, versuche zu verstehen, dass das die meisten Menschen überhaupt nicht interessiert.
-       Und am allerwichigsten: egal, wie oft du über dein Studium jammerst, genieße es. Spätestens wenn du anfängst zu arbeiten, wirst du es vermissen!

Wow, irgendwie ist das doch mehr geworden, als ich dachte.





Mittwoch, 11. November 2015

Hallo ihr Lieben,

ich habe ja mittlerweile auf diesem Blog vermittelt, dass ich aktuelle Jahreszeit liebe. Und da es nun Zeit ist den Sommerkleidern, Sandalen und Röcken adieu zu sagen und den Schrank mit Wolle und Daumen vollzustopfen, bin ich voll und ganz in meinem Element. Ich war in den letzten Wochen ein wenig Shoppen und habe hier ein paar meiner Fashion Inspirationen gesammelt. Da ich arbeitsmäßig momentan ziemlich gut ausgebucht bin, hatte ich leider keine Zeit, ein schickes, gut beleuchtetes Lookbook zu fotografieren, also sorry für die Qualität der Bilder. ;)


Ich liebe Schals. Vor allem die, in denen ich mit meinen 1,55 fast gänzlich verschwinde. Am besten kann man sie auch noch in etwa zur Größe einer Decke auseinanderfalten. Als absolute Frostbeule sind sie meine Rettung in unserem schlecht isolierten Büro.

 
  
Um nicht NUR in zerrissenen Jeans, Biker Boots und oversized Pullis herumzulaufen, habe ich mir außerdem ein paar elegantere Teile zugelegt. Allen voran die schwarzen Stiefel die ich mir seit ca 2 Jahren wünsche. Manchmal hat man ja so eine ganz klare Vorstellung von einem Kleidungsstück, dass nichts in den Läden auch nur annähernd an diese Idee herankommt. Diese Stiefel haben allerdings das Gegenteil bewiesen und waren für 50 Euro ein echter Glücksgriff. Da ich sie in Griechenland gekauft habe, hab ich allerdings keine Ahnung, wie die Marke oder der Läden heißen. Besonders happy bin ich auch mit meinen zwei Mänteln, die jedes Outfit ein bisschen chicer aussehen lassen - beide von Zara. Der schwarze ist ein bisschen wärmer und alltagstauglicher. Der beige kam bisher vor allem beim Essen gehen, Feiern und bei Barabenden zum Einsatz.



Ein Trend, der sich wohl für immer in meinem Kleiderschrank eingenistet hat, ist monochrom. Mit schwarz und weiß kann man einfach nichts falsch machen. Alles passt zusammen. Man muss sich keine Gedanken über Farbkombinationen machen und jeder alles sieht einigermaßen stylisch aus - egal ob rausgeputzt oder im gemütlichen Hoodie



Wer gar nicht weiterweiß oder noch keine Zeit zum Shoppen hatte: mit Schichten kann man generell nicht viel falsch machen. Vor allem wenn das Wetter so launisch ist wie im Moment.

Donnerstag, 8. Oktober 2015


Hallo ihr Lieben,

ja - ich lebe noch. Die letzten Wochen waren nur ein bisschen vollgeplant. ;)
Wir Münchner haben es wieder mal durch eine Oktoberfestsaison geschafft. Ich und so ziemlich alle meine Freunde sind mittlerweile krank (der Fachbegriff hier lautet „Wiesngrippe“). Wir haben alle ein bisschen zu laut bei „99 Luftballons“ mitgesungen und trotz aller guten Vorsätze viel zu viele Maß getrunken. Und ich habe es natürlich geschafft genau AN meinem Geburtstag krank zu werden, habe aber beschlossen, dass 23 nun auch nicht soooo alt ist und bin trotz Gliederschmerzen und Erkältung feiern gegangen. Man könnte also sagen, dass ich an meinem chronischen Husten ein bisschen selbst Schuld bin. Aber egal, das war es jedenfalls wert.

Da mein Vater nur ein paar Tage nach mir ebenfalls Geburtstag feiert, musste ich mich wieder zusammenreißen. Denn: dieses Jahr haben wir uns freigenommen und einen spontanen Mini-Urlaub in Italien gemacht.










Der erste Stop war in Bozen, wo wir durch die Altstadt gelaufen sind, in ein paar Läden waren und (wie könnte es anders sein) Pasta gegessen haben. Abends ging es nach Badolino an den Gardasee, wo wir genau rechtzeitig zum alljährlichen Weinfest und einem sagenhaften Feuerwerk reingefeiert haben. Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Verona und ich habe wirklich angefangen zu überlegen, ob ich nicht dorthin ziehen sollte. Die Oper, der Marktplatz, die Restaurants am Fluss, der legendäre Balkon aus Romeo und Julia - es ist einfach wahnsinnig schön dort.

Nach knapp 36 Stunden war ich auch schon wieder zurück in München, aber trotzdem fehlt mit Italien jetzt schon. Weil ich momentan zwischen zwei Jobs hin- und herpendle und nebenbei versuche, weiter an meiner Bachelorarbeit zu schreiben und das Leben nach der Uni zu planen komme ich hier nicht wirklich zum entspannen. Ein Wochenende hier oder da ist deswegen genau das richtige, um ein bisschen rauszukommen und auch mal wieder zum Spaß zu Lesen und dabei nicht mit einer Tasse Kaffee und einem Textmarker bewaffnet zu sein. :)

Dienstag, 15. September 2015



Hallo Ihr Lieben,

ich liebe Paris – es ist eine wunderschöne Stadt und immer eine sechsstündige Zugfahrt wert. Und weil unser geplanter Urlaub im Oktober ins Wasser gefallen ist, haben meine Mama und ich uns letztes Wochenende genau das gegönnt.

Als wir am Donnerstag Abend müde und hungrig von der langen Reise ankamen, checken wir schnell in unser Hotel ein und machten uns dann erst einmal auf ins Restaurant, um in Ruhe anzukommen mit Wein und Abendessen. Danach ging es in eine Bar in der Nähe unseres Hotels, aber als meine Mutter aber fast über ihrem Whiskey Sour eingeschlafen ist, haben wir uns dann doch für unser gemütliches Hotelbett entschieden. Wohlgemerkt: sechs Stockwerke in High Heels und einem leicht wankelnden Zustand hochzulaufen ist nicht gerade empfehlenswert.


   
Der Freitag hat uns mit strahlendem Sonnenschein empfangen und ich habe erst einmal ein bisschen die Sonne auf dem Balkon mit Blick auf die Kirche Saint Sulpice genossen. Zum Frühstück waren wir im bekannten Café de Flore, einem der besten Orte, um Menschen zu beobachten und sich Geschichten zu ihrem Leben auszudenken während man Croissants isst. Direkt daneben gibt es einen kleinen Buchladen, den ich jedes Mal besuche, wenn ich in Paris bin und der auch englische Literatur, Notebooks und Postkarten verkauft. Da wir in meiner Lieblingsgegend St Germain wohnten, mussten wir NATÜRLICH auch in ein paar der kleinen Boutiquen rund um unser Hotel gehen und dort unser Geld lassen. ;)


Als nächstes ging es ins Marais Viertel, ein weiterer Favorit von mir. Dort ist besonders die jüdische Gegend zu empfehlen, wo wir die besten Falafel gegessen haben und es jede Menge duftende Bäckereien gibt. Danach ging es auf die Rue de Rivoli zum teuersten Aperol Spritz meines Lebens (13,50, kein Witz!) und auf Shoppingtour. Wir haben es gerade noch geschafft, bei den Pyramiden des Louvre in ein Taxi zu springen, da fing auch schon der Regen an. Abendessen und Drinks gab es an diesem Abend im Künstlerviertel Montparnasse, wo die Stimmung ausgelassen ist und einem überall Neonschilder entgegen blinken.

 

 
Unseren pariser Samstag kann man eigentlich in einem Wort sehr gut beschreiben: Regen. Trotzdem wollte ich unbedingt auf den „Marche des Enfants Rouges“ gehen, auf dem es Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern, Kaffee und wunderschöne Blumen gab. 
 

 
 
Trotz des Wetters beschlossen wir zu unserer nächsten Station zu laufen und fanden auf dem Weg die im Hinterhof versteckte „Galerie Perrotin“. Dort fand gerade eine Ausstellung "DECADE. Portrait d'une génération." des Künstlers JR statt, die uns beide sehr beeindruckt hat und definitiv ein Highlight unseres Trips war. Durch den Regen ging es weiter in die „Maison Européenne de la Photographie“ zu einer Modeausstellung des Designers Lanvin.



 
Nachdem wir uns im Kaufhaus La Fayette durch die Touristenmassen gedrängt und uns danach bei einer typisch französischen Zwiebelsuppe aufgewärmt hatten (der Regen war wirklich schlimm!) liefen wir zu Fuß von der Oper nachhause. Diesmal allerdings mit weniger Glück, denn als wir im Hotel ankamen waren wir beide klitschnass vom Regen, der mittlerweile in Kübeln vom Himmel kam. Nachdem wir Haare, Jacken und so ziemlich alles andere trocken geföhnt hatten, machten wir eine kleine Bartour, bei der wir unter anderem in einer Geheimbar meinen Lieblingsgin (Monkey 47) tranken und den englisch inspirierten „Prescription Cocktail Club“ besuchten.

 

An unserem letzten Tag frühstückten wir im „Eggs&Co.“ und schlenderten noch ein wenig durch die Galerie Vivienne, bevor es zum Bahnhof zurück ging und wir unsere Heimreise antraten.

Jedes Mal, wenn ich in Paris bin habe ich das Gefühl, ich müsste jetzt sofort alles stehen und liegen lassen, in ein kleines Apartment in St Germain ziehen und dort anfangen Rotwein zu trinken und Hemigway zu zitieren. Diese Stadt hat einfach das gewisse Etwas und ist - abgesehen von London – wohl meine liebste Stadt auf der Welt.






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